MacOS 13 Ventura auf älteren nicht-unterstützten Mac installieren
Mit dieser Anleitung zeigen wir, wie du mit Hilfe des Open Core Legacy Patcher das neueste macOS 13 Ventura auf deinen alten und nicht-unterstützten Macs installierst.
Bereits MacOS 11 Big Sur und MacOS 12 Monterey stellten unter beweis, wie willkürlich die Kompatibilitätsliste von Apple ist. Pauschal könnte man es so sagen: Auf allen Macs ab Ende 2012 lässt sich problemlos MacOS 13 Ventura betreiben. Bei früheren Modell (2011 und älter) gibt es ein paar funktionale (aber nicht weiter tragische) Einschränkungen.
Die Veröffentlichung der neuesten macOS 13 Ventura Version ist somit kein Grund ältere Geräte zu entsorgen.
Wir zeigen euch, wie Ihr macOS 13 Ventura auf euren alten nicht-unterstützten Mac installiert. Und für alle, denen das zu heikel ist, übernehmen wir gerne die Installation.
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Selbst installieren - so geht`s:

Zunächst laden wir uns die aktuellste Version des Open Core Legacy Patcher herunter und öffnen diese. Laden Sie "OpenCore-Patcher-GUI.app.zip" herunter.
Mit einem klick auf den unten stehenden Link, werden Sie auf eine Externe Seite weitergeleitet. Für den Inhalt sind wir nicht verantwortlich.


Nun müssen wir uns einen Installer erstellen und diesen im Anschluss auf einen USB-Stick oder eine Externe Festplatte übertragen. Hierzu wählen wir „Create macOS Installer“ und laden uns unter „Create macOS Installer“ sowie „Download macOS Installer“ die aktuellste Installationsdatei runter.



Nachdem der Download abgeschlossen ist, klicken wir auf „Flash Installer“, wählen im Anschluss den macOS Installer aus und zuletzt klicken wir auf das Externe Medium, auf diese wir den Installer übertragen möchten.

Sobald der Installer erstellt wurde, öffnet sich ein Fenster. Sicherheitshalber klicken wir hier auf „Skip“.

Zurück im Hauptmenü wählen wir nun „Settings“ und anschließend das nicht-unterstützte-Mac-Modell aus dem Dropdown aus, auf diesen wir MacOS 13 Ventura installieren möchten. In unserem Fall ist dies ein iMac 17,1 (Ende 2015).



Mit einem Klick auf „Return to Main Menu“ gehen wir nun zurück und wählen „Build and Install OpenCore“.
Bald darauf öffnet sich ein kleines Fenster, bei diesem wir „Install to disk“ wählen.
Im Anschluss wählen wir unseren USB Stick oder die Extreme Festplatte aus, auf diesen wir zuvor den MacOS 13 Ventura Installer erstellt haben.


Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist wählen wir "Ignore" und können dann auch den Open Core Legacy Patcher schließen.
Nun ziehen wir das Programm einfach via Drag&Drop in unsere Festplatte, da wir dieses im späteren verlauf nochmals benötigen.
Fertig.


Für die Installation schließen wir die zuvor erstelle Festplatte (oder den USB-Stick) an unserem Mac an und schalten diesen ein. Direkt im Anschluss halten wir die ALT-Taste gedrückt, bis uns der Installer auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Hier wählen wir zuerst „EFI-Boot“ und im Anschluss „Install macOS Ventura“
Je nach Mac kann der Bildschirminhalt sehr klein dargestellt werden und ist erstmal vollkommen normal.



Jetzt geht es daran, die Festplatte zu löschen. Das neue System kann zwar einfach über das bestehende drüber installiert werden, wir empfehlen allerdings stets eine Neuinstallation, um jeglichen Problemen aus dem Weg zu gehen.
Sobald er Installer gebootet hat, wählen wir das „Festplatten Dienstprogramm“ aus und klicken oben im Fenster auf „Darstellung“ und auf „Alle Geräte einblenden“.
Sofern euer Mac bereits in dem neuen APFS System formatiert ist, löscht ihr den entsprechenden Container.
Wenn die Festplatte noch unter „macOS Extended Journaled“ formatiert ist, löschen wir steht’s die komplette Festplatte, also die oberste Option und formatieren die Festplatte dann auch direkt in das APFS Format.
Sobald alles erledigt ist, können wir das Festplatten Dienstprogramm schließen.

Nun wählen wir „macOS Ventura installieren“ und folgen den einfachen Schritten auf dem Bildschirm.
Während der Installation wird der Mac automatisch neustarten und das Apfel Logo auf schwarzem Hintergrund anzeigen. Kurz darauf erscheint eine Fortschrittsleiste mit der ungefähren Restdauer.
Sobald die Installation abgeschlossen ist, startet nun das neue System. An dieser Stelle möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass das System noch sehr langsam arbeitet. Ihr benötigt bei der Konfiguration des Systems dementsprechend viel Geduld.
Folgt bei der Konfiguration den entsprechenden Schritten auf dem Bildschirm. Da das System unter Umständen NOCH sehr langsam arbeitet, empfehlen wir nur das nötigste zu konfigurieren und den Rest erst einmal zu überspringen und später in den Einstellungen zu konfigurieren.



Nach der Installation und Konfiguration landen wir auf dem Schreibtisch. Dort finden wir nun auch wieder unsere externe Festplatte, von dieser wir uns den zuvor kopierten „Open Core Legacy Patcher“ auf unseren Schreibtisch kopieren und öffnen.
Wir wählen wieder „Build and Install Open Core“ Und befolgen die gleichen Schritte, wie bereits oben in der Anleitung beschrieben mit dem einzigsten Unterschied, dass wir diesmal nicht auf unsere externe Festplatte, sondern auf unsere interne Festplatte installieren.
Sobald ihr aufgefordert werdet, klickt ihr auf „Reboot“.




Nach dem Neustart öffnen wir wieder den Open Core Legacy Patcher und wählen „Post Install Root Patch“ und klicken anschließend auf „Start Root Patching“.
Der Open Core Legacy Patcher werden nun darüber informieren, dass das Programm neustarten wird und wir dies mit unserem Passwort zu lassen sollen. Wir klicken dementsprechend auf „Yes“ und geben im Anschluss unser Passwort ein.
Es wird nun das Kernel Debug Kit mit knapp 570mb runtergeladen und im direkten Anschluss startet das Patchen des Systems.
Sobald dies erledigt ist führen wir den letzten Neustart aus. Nach diesem wurden alle notwendigen Patches angewendet und der Mac arbeitet auch wieder mit voller Leistung.
Fertig!
Ihr könnt nun den Open Core Legacy Patcher löschen und das System wieder einrichten.
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